Ministerbesuch stärkt Feuerwehrbildung
Artikel vom 03. Februar 2026
Am Mittwoch den 21.01.2026 durfte die Berufsorientierte Oberschule (BOS) Spremberg einen besonderen Gast begrüßen: Der Brandenburger Bildungsminister Steffen Freiberg besuchte die Schule, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der aktuellen Entwicklung und den zukünftigen Perspektiven der BOS zu machen.
Gemeinsam mit dem Schulleiter Roland Wolter sowie der Eltern- und Schülersprecherin wurde dem Minister die Schule sowohl inhaltlich als auch räumlich vorgestellt. Im Mittelpunkt der Gespräche standen dabei die weitere berufsorientierte Ausrichtung der BOS, eine damit verbundene neue pädagogische Konzeption sowie der bevorstehende Beginn umfangreicher Baumaßnahmen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Besuches war das an der BOS etablierte Wahlpflichtfach Feuerwehr, das mittlerweile seit vier Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Hierzu erhielt der Minister vom Vorstandsvorsitzenden des Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße e.V., Kamerad Buder, einen detaillierten Einblick in Inhalte, Ziele und praktische Umsetzung dieses besonderen Bildungsangebotes.
Ergänzend dazu erläuterte der zuständige Sachbearbeiter für das Wahlpflichtfach des Landkreis Spree-Neiße, Kamerad Voigt, gemeinsam mit der Chemielehrerin der BOS praxisnahe Experimente zum Brandverhalten verschiedener Stoffe. Diese anschaulichen Vorführungen verdeutlichten eindrucksvoll den hohen praktischen und pädagogischen Mehrwert des Wahlpflichtfaches Feuerwehr für die Schülerinnen und Schüler.
Kamerad Buder nutzte den Besuch des Ministers zudem, um nochmals nachdrücklich auf die zwingend notwendige finanzielle Unterstützung durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hinzuweisen. Sowohl seitens des Kreisfeuerwehrverbandes als auch des Landkreises Spree-Neiße besteht der klare Wunsch, die Förderung dieses wichtigen Bildungsangebotes dauerhaft und möglichst unbürokratisch sicherzustellen.
Der Besuch unterstrich eindrucksvoll die Bedeutung der engen Zusammenarbeit von Schule, Feuerwehr, Landkreis und Landespolitik bei der Förderung von Nachwuchsarbeit, Brandschutzerziehung und beruflicher Orientierung.
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