Erste Zusammenkunft der Gefahrstoffeinheit des Landkreises Spree-Neiße
Artikel vom 10. Februar 2026
Die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Spree-Neiße hat sich vor Kurzem neu formiert und aufgestellt.
In den vergangenen Wochen wurden bereits erste organisatorische sowie ausbildungstechnische Inhalte im Rahmen von Online-Schulungen vermittelt. Dabei standen unter anderem die Organisation der Einheit sowie Grundlagen der Gefahrstoffkennzeichnung im Fokus.
Alle Kameradinnen und Kameraden der Gefahrstoffeinheit sind bereits in ihren jeweiligen Ortswehren fest im Ehrenamt etabliert. Neben Familie, Beruf, Hobbys und dem ohnehin schon zeitintensiven ehrenamtlichen Engagement nehmen sie zusätzlich die Zeit und Motivation auf sich, um sich im anspruchsvollen Themenfeld Gefahrstoff- und CBRN-Lagen weiter zu spezialisieren. Dieses besondere Engagement bildet die Grundlage für die hohe Leistungsfähigkeit der Einheit.
Vor diesem Hintergrund wurde bewusst ein hybrides Ausbildungskonzept entwickelt. Theoretische Inhalte sollen, wo immer sinnvoll möglich, online vermittelt werden, um Fahrwege und damit verbundene Zeitaufwände zu reduzieren. Präsenz-Ausbildungseinheiten werden gezielt gebündelt und in längeren, zusammenhängenden Ausbildungsblöcken durchgeführt, um die An- und Abfahrten zu minimieren und gleichzeitig eine intensive praktische Ausbildung zu ermöglichen.
Am Freitag, den 6. Februar, kam es nun um 17 Uhr im Gerätehaus Süd in Forst (Lausitz) zum ersten physischen Zusammentreffen der Kameradinnen und Kameraden. Im Rahmen einer dreistündigen Ausbildungseinheit stand das gegenseitige Kennenlernen ebenso im Mittelpunkt wie die praktische Arbeit an der Technik.
Thematisch befasste sich die Ausbildung mit dem Gerätewagen Gefahrgut des Landkreises, dem DEKON-Fahrzeug zur Dekontamination sowie dem CBRN-Erkunder. In drei Gruppen aufgeteilt, nahmen die Einsatzkräfte unter Anleitung der Ausbilder Daniel Arlt, Markus Krahl, Carsten Brudek, Gerd Brack und Richard Dollan die Fahrzeuge und deren Ausstattung intensiv unter die Lupe.
Der Kreisfeuerwehrverband wünscht der neu aufgestellten Gefahrstoffeinheit weiterhin viel Erfolg beim Aufbau und der Ausbildung – verbunden mit großem Respekt für das zusätzliche ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden sowie der Hoffnung, dass ihr spezialisiertes Können möglichst selten bei größeren Einsätzen benötigt wird.
FB Berichtswesen
Chris Bertko
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