Protokolle Beratung der Wehrführer beim KBM

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Ort: Gerätehaus Fw Peitz
Datum: 04.01.2012
Beginn: 18:00 Uhr
Ende: 21:00 Uhr
Teilnehmer: siehe Teilnehmerliste
Tagesordnung: 1. Begrüßung
  2. Protokollkontrolle / DVD Ehrenlandesbrandmeister
  3. Ausführungen KBM/SGL BKS/Kreisausbildungsleiter
  4. KFV/KJFW
  5. Abfrage/Sonstiges/Erinnerungen/Termine

Zu 1.

Der KBM begrüßt die Teilnehmer zur 01. Arbeitsberatung 2012. Für das Jahr 2012 wünscht er Gesundheit, Glück und viel Erfolg.
Kam. Pless und Kam. Helmdach erhalten nachträgliche Glückwünsche zum Geburtstag.

Zu 2.

Kam. Helmdach führte eine DVD zur Darstellung des Wirkens an der ehemaligen Feuerwehrschule Bahnsdorf sowie der Gedenkveranstaltung am Feuerwehrehrenhain vor.

Dem KBM liegt eine Anfrage der LR zur Darstellung der Aktivitäten (Statistik) für das Jahr 2011 vor. Der Bericht soll alle in der Gefahrenabwehr mitwirkenden Einheiten (einschließlich THW) berücksichtigen. Herr Dunkel trägt die Angaben der KatS-Einheiten zusammen. Besondere Leistungen sollen dem KBM bis zum 11.01.2012 übermittelt werden.  

Die Beratung im Februar wird unter Beteiligung der LNA, ORGEL, Führungskräfte im KatS sowie der Polizeiinspektion durchgeführt. Überlegungen zur Organisation der Gefahrenabwehr bei einem MANV werden vorgestellt. Die Anzahl der Teilnehmer ist bis zum 25.01.2011 dem SG BKS mitzuteilen.

Nach der Arbeitsberatung der Bürgermeister und Amtsdirektoren beim Landrat hat nur die Stadt Spremberg die Mitgliedschaft der Mitarbeiter in der Feuerwehr bzw. HiOs gemeldet. Da die Abfrage, eine Erweiterung zur Aufforderung aus der Lehrgangsabfrage war, sollte eine Meldung aus jedem Bereich eingehen. Die Meldungen werden abgefragt.

Der Hintergrund zur Erfassung der Swissphoneempfänger DME 300 und 500 sowie der Sirenensteuergeräte aus 1992 – 1995 wurde nochmals erläutert. Diese Geräte sind bei  Vergrößerung der Datenübertragung von 512 Bit/Sek auf 1.024 nicht arbeitsfähig, Neue müssten beschafft werden. Im Amt Peitz werden noch über 180 dieser Empfänger verwendet!
In der AG Brandschutz der Leitstelle Lausitz soll das Thema besprochen werden. Der Landkreis kann einer Anwendung nur zustimmen, wenn bei den örtlichen Aufgabenträgern die Voraussetzungen gegeben sind und keine zusätzlichen Kosten verursacht werden.  Fehlende Meldungen sind bis spätestens 31.01.2012 dem SG BKS zu melden.

Nur Kam. Mudra hat sein Interesse für eine Mitarbeit bei der Entwicklung des „Grundtypen DA Auer LK SPN“ gemeldet. Herr Buder wird Atemschutzverantwortliche der Auer-Bereiche einbeziehen. Das Ergebnis wird mit den Wehrführern besprochen.

Zur Abfrage „ABC-Grund“ 1. Halbjahr 10.03. bzw. 24.03. und 2. Halbjahr 08.09. fehlen noch viele Rückmeldungen. Der von Herrn Grothe gesetzte Termin 12.12.2012 hätte als 21.12.2011 gewertet werden müssen. Die Meldungen sind bis zum 09.01.2012 nachzuholen.

Den Wehrführern liegen noch keine Bereitschaftserklärungen zur Unterstützung des SFV CB bei der Organisation der DM im Feuerwehrsport vor? Der KBM forderte eindringlich eine Bekanntmachung dieser Anfrage unter allen Angehörigen. Es darf nach den DM nicht heißen: „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich gern geholfen!“.

Zu 3.

Mit Schreiben vom 23.12.2011 teilt das MI mit, der Erlass zur Meldung wichtiger Ereignisse wurde bis zum 31.12.2012 verlängert. Zum Erlass vorbeugender und abwehrender Maßnahmen im Waldbrandschutz gibt es keine Erkenntnisse. Er ist am 31.12.2011 außer Kraft getreten.

Der Landkreistag hat auf seiner Sitzung am 06.12.2011 das Thema Digitalfunk diskutiert. Am 17.01.2012 möchte der Städte- und Gemeindebund dazu mit dem Minister des Innern beraten. Bei Anfragen zur Vorbereitung des Städte- und Gemeindebundes, sollten die offenen Fragen zu den Nachfolgekosten (einschließlich des personellen Aufwandes zur Organisation von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten), Höchstsätzen für die Ex- Geräte, Gebäudefunkanlagen sowie den Inhalten der Rahmenvereinbarung benannt werden. Das von der AG npol BOS für November 2011 angekündigte Anschreiben zu den Rahmenvereinbarungen liegt ja noch nicht vor. In Auswertung der Beratung vom 07.09.2011 hat die AG npol BOS um Übermittlung einer unverbindlichen Aufstellung des örtlichen Bedarfs erbeten. Wie von den Bürgermeistern und Amtsdirektoren erklärt, erfolgt diese Meldung nach Kenntnisnahme der Bedingungen für die Rahmenverträge.

Die im Bereich der Gemeinde Neuhausen/Spree seit dem 14.12.2011 andauernden Aktivitäten zur Suche, Beseitigung bzw. Entschärfung von Kampfmitteln sind für eine Argumentation zur Organisation einer arbeitsfähigen örtlichen Gesamtführung bestens geeignet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst stimmt seine Tätigkeit mit dem Bürgermeister oder einer von ihm beauftragten Person ab. Dabei legt er Sicherheitsmaßnahmen fest, welche in Verantwortung der Verwaltung umgesetzt werden müssen. Dazu zählen z. B. die Errichtung von Absperrungen, das Heranführen von Schutzmaterialien, die Bereitstellung von Notunterkünften oder die zeitweise Räumung von Gebäuden. Die Wehrführer sollten in den Verwaltungen hinterfragen wie man dort aufgestellt ist.
Kam. Magister unterstrich in seinen Ausführungen diese Feststellung. Er lobte die Zusammenarbeit mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie der Polizeiinspektion Cottbus Spree-Neiße. Einen besonderen Dank für die sehr gute Unterstützung und Zusammenarbeit soll Kam. Brudek den Angehörigen der Berufsfeuerwehr der Stadt Cottbus übermitteln, dabei haben sich die Besatzungsmitglieder des ELW noch hervorgetan.

In Auswertung eines Einsatzes vom 01.01.2012 (Der Disponent der Polizeileitstelle ermittelte nach Befragung eines nicht ortskundigen Anrufers als Einsatzort für einen VKU die L 472, Döberner Berg B 115, S-Kurve und leitete diese Info zur Regionalleitstelle nach CB. Der VKU ereignete sich auf der L 48, zwischen den Orten Hornow und Wadelsdorf. Entfernung ca. 5 km ) stellt sich der KBM die Frage:

  • Sollte die Übermittlung des Einsatzortes bzw. von Gefahren an die alarmierten
    Einheiten geändert werden, wenn dieser durch den Disponenten (einschließlich Leitstelle der Polizei) nicht zweifelsfrei erfragt oder ermittelt werden kann?

Es war der Umsicht und Zielstrebigkeit des Disponenten der Regionalleitstelle, den Führungskräften der FFw sowie der Polizei zu verdanken, dass die Unfallstelle gefunden wurde.
Damit schon auf der Anfahrt genauer beobachtet und am angeblichen Einsatzort kein Fehlalarm angenommen wird, wurde sich für einen diesbezüglichen Hinweis ausgesprochen.
Die Erkenntnisse konnten erst im Ergebnis von Nachforschung erlangt werden, weil sie dem Einsatzbericht nicht zu entnehmen waren. Für Optimierungsvorschläge gehen eventuell  Erkenntnisse verloren. Kam. Brudek soll prüfen, wie die Aufnahme in den Einsatzbericht erfolgen kann. Die Einträge müssen eine Bewertung des zeitlichen Verlaufs zulassen.

Für das laufende Jahr wurden bereits 31 Kreisausbildungen angezeigt. Die Verfahrensweise hatte sich zur Abrechnung in 2011 bewährt und wird fortgeführt.

Zu 4.

Kam. Britze bedankte sich für die Zusammenarbeit in 2011 und wünscht Gesundheit und Erfolg für das Jahr 2012.

Kam. Britze erklärt seine Bereitschaft zur Kandidatur für die Vorstandswahl. Die Wehrführer sollen die Wahlen in den Unterverbänden noch tatkräftiger unterstützen. Kam. Lippmann teilte dem Vorsitzenden mit, dass er im Unterverband I nicht mehr mitarbeiten kann. Er kann die anstehenden Aufgaben im Verband terminlich wie auch nach dem Aufwand mit seiner Tätigkeit als Selbstständiger kaum noch in Einklang bringen. Halbe Sachen möchte er nicht machen, darunter leiden alle.

Dem KFV wurde ein Anschreiben mit Kriterium zur Verleihung des Ehrenkreuzes des DFV in Bronze zugeleitet. Es wird als Anlage beigefügt.
Der KFV hat zur Verbesserung der Würdigung von Leistungen eine Sonderstufe des Ehrenzeichens des KFV eingeführt. Das Antragsverfahren ist wie beim Ehrenzeichen KFV.

Er wird die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg besuchen.

Zukünftig wird der KFV seine Einladungen zu Schulungen oder Weiterbildungen an die örtlichen Aufgabenträger adressieren. Die Wehrführer werden nachrichtlich aufgenommen.

In Vorbereitung einer Beratung beim Innenminister hat sich der Präsident des LFV für die Vorschläge zur Unterstützung des Ehrenamtes bedankt. Sie wurden als sehr hilfreich aufgenommen. Der Präsident wird das Ergebnis der Wertung dem SG BKS zuleiten.

Kam. Krause stimmte noch offene Rückmeldungen zu bereits zugeordneten Lehrgängen der Jugendfeuerwehr ab. Die Rückmeldungen müssen unverzüglich erfolgen.

Nach einer Arbeitsberatung im SG BKS werden die Lehrgänge der Jugendfeuerwehr analog der Verfahrensweise der operativen Kräfte auch über das SG BKS bei den örtlichen Aufgabenträgern erfragt. So sind die Teilnehmer für den Juleica Lehrgang, Zeitraum:

Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4
17.03. bis 18.03.2012     
31.03. bis 01.04.2012     
21.04. bis 22.04.2012     
05.05. bis 06.05.2012     

auch dem SG BKS zu melden.
Müssen von den Teilnehmern nur noch einzelne Teile belegt werden, so ist das anzuzeigen.

Weitere Inhalte aus der Beratung;
Die KJFw und das SG BKS befürworten die Bemühungen zu Bildung der „Kinderfeuerwehren“ und möchten diese Aktivitäten und die spätere Betreuung bestmöglich unterstützen. Für das Personal der Betreuer … sollten die Festlegungen der Dienstanweisung Bestellung von Betreuern … der Jugendfeuerwehr (Schreiben KBM an TBSch vom 15.01.2010) zur Anwendung gebracht werden.
Die Aufnahme hat nach den Festlegungen der TVFF zu erfolgen. Vor der Aufnahme sollten die Personensorgeberechtigten zu einem Gespräch geladen werden. Dabei sind die Art und Weise der Teilnahme an den Veranstaltungen und Angaben zur Person (Kind) zu besprechen. Die KJFw wird mit Frau Kulke, FB Kinder, Jugend und Familie einen Abfragebogen zu gesundheitlichen Besonderheiten als Empfehlung erarbeiten.
In einer ersten Hilfestellung zur Unterstützung der Arbeit mit den Kindern unter 10 Jahren möchte die KJFw einen Leitfaden „Organisationsempfehlungen zur Aufstellung und Arbeit mit Kindergruppen in der Jugendfeuerwehr (Kinderfeuerwehr) im Landkreis Spree-Neiße“ herausgeben. Der Entwurf wird inhaltlich gegenwärtig zwischen Frau Kulke sowie dem KBM abgestimmt.
Das SG BKS (FB O,S,V) wird die KJFw bei der Gestaltung und Versendung von Anschreiben unterstützen.
Zu 5.

Kam. Prüfer informierte über Inhalte der letzten Arbeitsberatung der AGBF. Mit der LSTE wurden Probleme der Grundausbildung der hauptamtlichen Kräfte (B1 Lehrgang) besprochen. Zur Erhöhung der Bedarfsabdeckung bei der F III Ausbildung wurde ein Lehrgang gekürzt. Die Auslastung der F III Lehrgänge ist jedoch nicht zu 100% gegeben. Von 27 zugeordneten Teilnehmern belegen mitunter nur 18 den Lehrgang.

Am 16.01.2012 wird es mit dem MI eine Beratung zur Thematik der Stützpunktfeuerwehren geben. Die Prioritätenlisten bis zum Jahr 2014 liegen vor und werden wohl auch abgearbeitet werden können. Wie es dann weiter geht, ist noch ungewiss.

Der DFV befürchtet bei der Auslegung europäischer Richtlinien im Zusammenhang mit Arbeitszeitregelungen für hauptamtliche Kräfte eine Vermischung mit dem Ehrenamt. Eine solche Vermischung darf es nicht geben. Sie würde das Ehrenamt in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen in Deutschland zum Erliegen bringen.

Zum Ablauf sowie den Zuständigkeiten zur DM im Feuerwehrsport wurden Übersichten erstellt (siehe Anlage).

Kam. Gläsing berichtete über zusätzliche Belastungen für die Feuerwehr zur Ausleuchtung und Absperrung eines Hubschrauberlandeplatzes bei der Durchführung von Verlegungsflügen aus dem Naemi-Wilke-Stift. Der KBM sagte seine Unterstützung zu. Die Stadt soll eine Mitteilung an den FB O,S,V fertigen.

Kam. Pless bat um die Durchsetzung, dass Druckschläuche nach dem Einsatz für die Zuführung zur Reinigung nur einfach gerollt werden.

Erinnerungen/Termine Bußgeld
10.01.2012 Rückmeldung Teilnehmer JULEICA  
11.01.2012 Abgabe Jahresstatistik und Investitionen 2011  
17.03.2012 Delegiertenversammlung Kreisjugendfeuerwehr                                               

Die 2. Wehrführerberatung 2012 findet am Mittwoch, dem 01.02.2012, Beginn
18:00 Uhr, im Großen Saal der Kreisverwaltung statt.
Die 3. Wehrführerberatung findet am Mittwoch, dem 07.03.2012, im GH Burg statt. Die neue Wehrführung wird sich vorstellen.

Forst, den 09.01.2012


Kätzmer

Anlagen:

  • Teilnehmerliste
  • Auflistung Tausch Atemschutz 2012 
  • Einsatzstatistik Dezember 20111 und 2011 gesamt
  • Aufstellung Organisationsteam DM Feuerwehrsport
  • Vergabekriterien Ehrenkreuz des DFV in Bronze


Ausgegebene Unterlagen:

  • Schreiben MI, vom 23.12.2011, Verlängerung Erlass WE- Meldungen

 

 

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